RAL 8001 Ockerbraun
Gut ausgewogen. Funktioniert auf großen Flächen genauso wie auf einzelnen Möbelstücken.
RAL 8001 Ockerbraun bewegt sich zwischen warmem Gelbton und dunklem Bronzebraun, wie der Hexwert #9c631e zeigt. Er tendiert klar zum Goldenen, ohne ins Orange oder Rote zu kippen, und bleibt dabei erdig und trocken. Von helleren Beige- oder Sandtönen unterscheidet er sich durch seine Tiefe, von dunkleren Brauntönen durch seine Wärme. Du spürst beim Betrachten eine ruhige, fast staubige Wärme, die an gebrannten Ton oder trockene Erde erinnert. Der Ton wirkt bodenständig und gesetzt, nie grell oder süßlich, sondern gedeckt und beständig.
Auf großen Flächen zeigt Ockerbraun eine erstaunliche Ruhe, weil er Licht nicht hart zurückwirft, sondern es weich aufnimmt und streut. Bei viel Tageslicht wirkt die Fläche warm und golden, fast wie spätes Nachmittagslicht auf trockenem Feld. Fehlt das Licht, etwa in Nordräumen oder am Abend, zieht sich der Ton zusammen und wirkt dunkler, fast wie gebranntes Leder. Auf Türen und Möbelfronten entsteht so ein Ton, der Präsenz zeigt, ohne zu dominieren, während er auf Fliesen eine warme, erdige Fläche schafft, die nie kalt wirkt. Auf Metallteilen, etwa Geländern oder Rahmen, bekommt Ockerbraun eine leicht matte, gebrannte Anmutung, die an altes Werkzeug erinnert.
Zu Hölzern mit rötlichem Kern wie Kirschbaum oder Nussbaum passt Ockerbraun zurückhaltend, weil beide Töne in eine ähnliche warme Richtung gehen, ohne sich zu überlagern. Auf hellem Kiefernholz wirkt er dagegen kräftiger und setzt einen deutlichen, warmen Akzent. Gebürstetes Messing oder mattes Bronzemetall nimmt die Wärme des Tons auf und verstärkt seine erdige Tiefe, während poliertes Chrom eher kühl und fremd daneben wirkt. Auf Naturstein wie Sandstein oder grobem Kalkstein entsteht ein ruhiges, fast mediterranes Bild, das den Ton in seine Umgebung einbettet. Grobe Leinenstoffe, Jute oder ungebleichte Baumwolle passen mühelos dazu und unterstreichen den handwerklichen, unaufgeregten Charakter.
Neben RAL 8004 Kupferbraun gewinnt Ockerbraun an Glanz, weil der kühlere, metallischere Unterton des Kupfertons einen spannenden Kontrast zur trockenen Erdigkeit von Ockerbraun setzt. RAL 8008 Olivbraun daneben beruhigt die Kombination, weil sein grünlicher Unterton dem warmen Ockerbraun einen gedämpften, fast waldigen Gegenpol gibt. Mit RAL 8003 Lehmbraun entsteht dagegen eine geschlossene, sehr harmonische Fläche, weil beide Töne aus derselben warmen Erdfamilie stammen und sich kaum voneinander abheben, was für großflächige, ruhige Gestaltungen interessant ist.
Am ehesten lässt sich Ockerbraun mit RAL 8023 Orangebraun verwechseln, doch im direkten Vergleich zeigt sich schnell, dass Orangebraun kräftiger und wärmer ins Rötliche zieht, während Ockerbraun trockener und zurückhaltender bleibt. RAL 8000 Grünbraun wirkt daneben deutlich kühler, weil ein grüner Unterton mitschwingt, der bei Ockerbraun völlig fehlt. Auch RAL 8003 Lehmbraun lässt sich unterscheiden, denn es liegt einen Schritt dunkler und grauer, während Ockerbraun heller und goldener bleibt, besonders sichtbar, wenn beide Töne nebeneinander im Tageslicht betrachtet werden.
Wofür unsere Kunden RAL 8001 bestellen
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Möbel und Küchenfronten 37 %
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Buntlack, innen und außen 18 %
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Holz im Außenbereich 15 %
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Boot und Außenbereich 10 %
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- RAL 8022 Schwarzbraun für Griffe und Sockel
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