RAL 6026 Opalgrün
Kräftig und ruhig. Nimmt Licht aus dem Raum, wirkt auf Möbeln und Türen sehr wertig.
Opalgrün gehört zu den tiefen Grüntönen mit einem deutlichen Blauanteil, der ihm eine mineralische Kühle verleiht, ohne dass er kalt wirkt. Der Hexwert #026956 zeigt das genau: viel Grün, spürbar Blau, kaum Rot, das Ergebnis ist ein satter, fast dunkler Grundton. Im Vergleich zu helleren Grüns wie Laubgrün wirkt Opalgrün zurückhaltender und schwerer, im Vergleich zu klar blauen Tönen bleibt er erdverbunden. Er tendiert nicht ins Türkise, sondern bleibt ein Grün mit Tiefe, das eher an dunkles Wasser oder feuchten Stein erinnert als an Pflanzen. Seine Wirkung ist gefasst und ruhig, ohne die Strenge, die reine Blautöne oft mitbringen.
Auf großen Flächen zeigt Opalgrün, wie stark er Licht schluckt statt es zu streuen. Bei viel Tageslicht bleibt die Fläche satt und tief, ohne aufzuhellen, das unterscheidet ihn von helleren Grüntönen, die bei Sonne schnell blass wirken. Bei wenig Licht, etwa in Nordräumen oder am Abend, wird der Ton dichter und fast schwarzgrün, was Türen und Möbelfronten eine gewisse Schwere gibt, die aber nicht drückend wirkt. Auf Fliesen entfaltet er eine glatte, fast glasige Tiefe, während er auf Metallteilen, etwa lackierten Geländern oder Fensterrahmen, eine dunkle, fast nasse Optik annimmt. Große Flächen profitieren von zusätzlichem Kunstlicht, das die blaue Note im Ton hervorholt und verhindert, dass die Fläche zu dunkel und flach wirkt.
Zu hellem Eichenholz oder gebleichter Kiefer entsteht ein Kontrast, der die Wärme des Holzes betont und den Ton selbst kühler wirken lässt. Auf dunklem Nussbaum oder Räuchereiche verschmilzt Opalgrün fast mit dem Holz und wirkt dann wie eine Fortsetzung der Maserung. Metallisch passt mattes Messing besonders gut, weil es die leicht opalisierende Untertöne im Grün aufgreift, während verchromte oder polierte Oberflächen eher kühl und technisch wirken. Bei Textilien harmoniert er mit schwerem Leinen oder grobem Baumwollstoff, die seine erdige Seite betonen, während glatte Seide den Ton eher künstlich wirken lässt. An Natursteinen wie dunklem Schiefer oder grauem Granit zeigt Opalgrün seine mineralische Seite besonders deutlich.
Neben RAL 6002 Laubgrün wirkt Opalgrün deutlich ruhiger und tiefer, das Laubgrün bringt Frische in die Kombination, ohne dass beide Töne miteinander konkurrieren. Mit RAL 5021 Wasserblau entsteht eine kühle, fast maritime Verbindung, die den Blauanteil im Opalgrün verstärkt und beide Töne wie Varianten eines Themas wirken lässt. RAL 6028 Kieferngrün daneben gestellt bringt Wärme in die Fläche, weil sein gelblicher Unterton den blauen Charakter von Opalgrün ausgleicht und die Kombination natürlicher erscheinen lässt.
Am ehesten verwechselt wird Opalgrün mit RAL 6016 Türkisgrün, doch Türkisgrün zieht deutlich ins Bläuliche und wirkt heller und klarer, während Opalgrün gedeckter und dunkler bleibt. RAL 6000 Patinagrün liegt näher am Grau, wirkt gealtert und stumpfer, wo Opalgrün gesättigter und lebendiger bleibt. Auch RAL 6028 Kieferngrün lässt sich abgrenzen: es trägt einen gelben Unterton, der Opalgrün fehlt, dadurch wirkt Kieferngrün wärmer und Opalgrün kühler und tiefer.
Wofür unsere Kunden RAL 6026 bestellen
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Möbel und Küchenfronten 47 %
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Fliesen und Bad 22 %
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Beton und Boden 7 %
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Buntlack, innen und außen 5 %
Andere kombinieren so
- RAL 6033 Minttürkis eine Stufe heller
- RAL 9001 Cremeweiß das passende Weiß
- RAL 9011 Graphitschwarz für Griffe und Sockel
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